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Das Weltreise Mobil ATACAMA 6300 im Praxistest

Am Fahrwerk des ATACAMA 6300, mit dem wir hier unterwegs sind, wurden einige Optimierungen vorgenommen die wir in der Praxis testen wollen.Technische Neuerungen wurden entwickelt, die das Fahrverhalten bei kurzen und tiefen Bodenwellen verbessern sollen.

Eine von Action Mobil konstruierte Dreipunktlagerung des Hilfsrahmen erlaubt eine optimale Achsverschränkung im Gelände. Neue Dämpfungselemente sollen das Pendelverhalten des Aufbaues reduzieren. Über die Ergebnisse des Tests und unsere Erfahrungen während der Reise werden wir im Teil 3 berichten.

Diese breite Schotterpiste wird uns in die abgelegensten Regionen von Namibia bringen. Das Kaokoveld befindet sich im Nordwesten von Namibia. Es grenzt im Westen an den Sceleton Park und im Norden an den Kunene, dem Grenzfluss zwischen Namibia und Angola. Alle Geländeformen sind dort zu finden und es ist das ideale Gebiet um einen Fahrzeugtest durchzuführen.

Schotterpiste in Namibia Im Busch bei Purros

Jedoch birgt diese “Autobahn” viele Geländetücken und wird jedes Jahr auch zur tödlichen Falle für Touristen, einfach weil sie zu schnell am Weg waren. Aber dann endet die breite Piste und es geht nur noch weiter über schmale 4x4 Trails, die fast nur von Land Rover und Toyota mit schmaler Spurbreite befahren werden.

Spätestens hier beginnt die Herausforderung!

Die Landschaften im Nordwesten des Landes wollen erobert werden!

Nach vielen hundert Kilometern über oft schlechte Schotterpisten erreicht man die Region der Elefanten. Die 4x4 Trails werden eng und schmal - die Abenteuer mit einem breiteren Fahrzeug beginnen!

Hat man es geschafft, wird man belohnt mit unglaublich romantischen Lagerplätzen und hautnahen Begegnungen mit der Tierwelt! Spätestens hier haben sich die Strapazen gelohnt.

Begegnung mit Giraffe Enge Geländewagentracks im Damaraland und Kaokoveld Vorsicht Elefanten 

Mit einer Drohne wurde unsere Reise aus der Luft dokumentiert und es sind beeindruckende Bilder und Videos entstanden. Eine Videodokumentation wird Anfang 2017 im Internet zu sehen sein.

Bei den auffallenden Kreisen im Sandboden handelt es sich um die berühmten “Feenkreise” die nur in Namibia zu bewundern sind. Forschungen über die Entstehung sind noch immer im Gange, aber es ist zu vermuten, daß sie von einer speziellen Termitenart angelegt werden.

Mit einer Drohne unterwegs Feenkreise in Namibia

Nach den Anstrengungen des Tages romantisches Camp in den Giribes Plains.

Die bewährte Crew dieser Erprobungsreise besteht auch diesmal aus dem Gründerehepaar und den Herstellern von ACTION MOBIL. Die Harmonie in der Familie und mehr als 45 Jahre praktische Erfahrung bei Reisen im Gelände, das sind die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Spezialfahrzeuge.

Sundowner - Entspannung nach einem langen Fahrta am Giribes Plains Camp Stefan und Daniela Reitz Otti und Stefi Reitz

Die Ausstattung der Küche in einem ACTION MOBIL kann mit vielen  modernen Küchen konkurrieren. Dennoch gehört das Grillen am offenen Lagerfeuer zu jeder  Afrikasafari.

Weit und breit die einzigen Reisenden Wildfleisch vom Grill Abendessen in vertrautem Kreise

Die Reifenkiller!

Die größten Sorgen bereiten die scharfen, spitzen Steine und Felsen in den Gebirgsregionen. Manchmal ist es Millimeterarbeit die scharfen Felskanten zu umfahren. Hier  wird  das Können des Fahrers gefordert.

Die Gebirgspässe in Namibia sind gefürchtete Strecken und nur wenige sind mit größeren Fahrzeugen zu bewältigen. Das Wenden eines Trucks ist praktisch unmöglich. Ein solches Unternehmen sollte nur mit einem ortserfahrenen Guide gewagt werden. Meist gibt es aber auch Umfahrungspisten um das Ziel zu erreichen. Also warum ein Risiko eingehen.

Genaue Einweisung durch Otti Reifenzwicker

ALS PDF JOURNAL | Alle pdf Journale zum Sammeln im Überblick

Vorschau Teil 2

Der zweite Teil unseres Reiseberichts wird über die grünen Landschaften in der PUROS Area erzählen. Der HOUARUSIB zählt zu den schönsten Landschaften im südlichen Afrika. Die Tiefsandpisten in den Flussläufen sorgen für Action und die Begegnungen mit Wildtieren sind hautnah.

1 Comments | Add yours
  • Sebastian

    Vielen Dank für den Bericht. Toll zu lesen! Mai 2017 bin ich auch wieder da oben.

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